Whisky ist kein Wasser und Homöopathie ist keine Phytotherapie

Hach ja, Whisky ist kein Wasser, wer kennt ihn nicht, den alten Schlager von Bruce Low aus der Zeit, als die Schallplatten noch mit 78rpm liefen. Ach komm, den geben wir uns jetzt mal:

Ääääh, was wollte ich eigentlich sagen… Ach ja, Whisky ist kein Wasser und Homöopathie ist keine Phytotherapie. Ja, echt, Homöopathie hat mit Phytotherapie überhaupt nichts zu tun.

Die Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde ist ja in der Bevölkerung recht beliebt und ihr wird vertraut. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich bei irgendwelchen Wehwechen im „Erstangriff“ gerne mal auf pflanzliche Mittel zurückgreife. Also wenn ich Bauchweh habe trinke ich lieber erstmal einen Kamillen- oder Fencheltee oder wenn ich nicht schlafen kann, nehme ich erstmal Baldrian.

Das ist ja vollkommen in Ordnung, denn die in der Pflanzenheilkunde angewandten Wirkstoffe haben ihre Wirksamkeit unter Beweis gestellt und vor allem: die Wirkstoffe sind enthalten. Außerdem sieht sich die moderne Phytotherapie als Teil der evidenzbasierten Medizin und legt ihrer Arbeit keine eigene „Erkenntnistheorie“ zu Grunde. Eine gute Zusammenfassung hierzu kann man hier lesen.

Das sind auch die zwei größten Unterschiede zur Homöopathie. Einmal das Vorhandensein von tatsächlichen Wirkstoffen und zum anderen die Verwurzlung in der evidenzbasierten Medizin.

Die Verbraucher sollen sich also nicht ins Bockshorn jagen lassen!

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