Das Gleichnis von der Handarbeiterin und dem Soldaten

Und sehet, es begab sich zu der Zeit, als die Gummistiefel noch aus Holz geschnitzt wurden und die Makrelenfischer auf den Shetland-Inseln die Makrelen mit Ponys erschlugen und die Wildecker Herzbuben so richtig wild und herzig waren, da begab es sich, dass in Judäa eine Frau lebte. Diese Frau war frisch zugezogen aus Dinslaken und verdiente ihren Lebensunterhalt damit, dass sie für die römischen Besatzungssoldaten Pilumschoner aus Katzenhaaren häkelte. Und nein, ein Pilum ist nichts schweinisches, sondern ein römischer Kampfspeer, ihr kleinen Schweinchen.

Da begab es sich, dass eines Tages ein römischer Soldat in ihr Ladengeschäft trat, in dem sie neben Pilumschonern aus Katzenhaaren auch Milchpulver aus Ziegemilchersatz und chinesische Pfeifenständer aus Backpflaumen feilbot. Jener Soldat trat nun auf die Frau zu und sprach: „Entschuldigung, ich hab kürzlich hier diesen Pilumschoner aus Katzenhaar gekauft und der passt nicht, kann ich den bitte eine Nummer größer haben?“ Und die Frau sprach: „Römischer Soldat, das ist doch kein Problem. Hier bitte eine Nummer größer. beehren sie mich bald wieder.“

Und der Soldat ging seiner Wege und freute sich über einen passenden Pilumschoner aus Katzenhaar.

Liebe Gemeinde, ich erkläre euch nun, wie dieses Gleichnis unser aller Leben verändern kann. Aber erst gehe ich zu Tisch. Mahlzeit!

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