Wie der kleine Stern glücklich wurde

Es war einmal ein kleiner Stern, der hing am Firmament und leuchtete und funkelte aus ganzem Herzen. Aber eines Tages war der kleine Stern ganz traurig. Da kam der Mond und fragte ihn, warum er so traurig sei. „Ach weißt Du, lieber Mond, ich hänge hier und funkel und leuchte und bemühe mich ganz ganz doll, aber keiner schaut zu mir auf. Alle schauen nur auf die großen, eingebildeten Sterne und mich beachtet niemand“

Das tat dem Mond so leid, vor allem, weil das nicht stimmte. Er reichte dem kleinen Stern ein Fernrohr und sagte: „Na dann schau mal da!“

Und der kleine Stern blickte durch das Fernrohr und da sah er ein kleines weißes Häschen und einen alten Bär. Die beiden hatten sich eng aneinander gekuschelt und beobachteten genau den kleinen Stern und genossen sein Funkeln und Glänzen. Dabei erzählten sie sich schöne Geschichten, die ihnen die Herzen wärmten.

Und da freute sich der kleine Stern so sehr, dass er sich noch mehr anstrengte und noch heller und fröhlicher strahlte. Bald sahen viele Menschen den kleinen Stern und freuten sich an ihm. Das machte den kleinen Stern sehr glücklich, denn für ihn war es das Schönste, anderen eine Freude zu machen. Aber ganz eigentlich wusste er, dass er nur für das kleine weiße Häschen und den alten Bären funkelte.

Beitragsbild von ESA/Hubble, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=29263039

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