Eine Sommernacht

Als die Dunkelheit sich über den kleinen Garten senkte war kein Geräusch mehr zu hören. Es herrschte Stille und auch der große, träge dahinfließende Fluss schien zu schlafen.

Sie lagen eng aneinander geschmiegt im Gras und genossen die herrliche Nacht. Wann immer sie sich in die Augen sahen war es, als wäre Musik in der Luft, eine herrliche Melodie. Ihre Herzen waren so voll und doch war es so schwierig, all das in Worte zu fassen. Aber sie verstanden sich auch so. Er strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht und streichelte ihre Wange. Sie sahen sich an und eine Welle unsagbaren Glücks durchflutete sie, ein Glück, das ihre Herzen zu sprengen drohte.

Sie wussten nicht, wie lange sie schon hier lagen, in der Stille, ohne sie zu stören. Und sie waren erstaunt, als sich über den sanften Hügeln die Morgendämmerung ankündigte und die ersten Vögel zu hören waren.

Warum musste dies Nacht nur enden? Aber sie wussten, dass sie sie nie vergessen würden, dass sie diese Nacht, diese eine Nacht des vollkommenen Glücks, immer im Herzen tragen würden.

Beitragsbild: inobras.deviantart.com/art/Podmoskovnye-Vechera-117351414

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