Wie mich die Sparkasse mit Margot Käßmann trollt

Ich werde gestalked. Egal welche Webside ich öffne schaut mich Margot Käßmann mit moralinsaurem Blick an. Ehrlich. Ich bin sogar mal auf die Seite der Bildzeitung, was ich sonst tunlichst vermeide. Webside auf, Käßmann da. Das ist echt nicht schön. Und das noch mit AdBlock.

Und nur, weil die örtliche Provinzspaßkasse „Wirtschaftstage“ veranstaltet und den Vortrag „Reformation als Herausforderung“ anpreist wie ein Brötchen, auf das der Bäcker gespuckt hat. Mein lieber Herr Gesangsverein. Erstmal verstehe ich nicht, was eine Theologin bei Wirtschaftstagen zu suchen hat und zweitens, warum immer die Käßmann? Nur weil sie einen spaßkassenroten Blazer trägt? Das kann doch nicht alles sein.

Ich kann die Frau echt nicht leiden. Warum? Ganz einfach, weil sie hoffärtig ist. Weil sie sich selbst inszeniert auf Kosten der Botschaft, die sie eigentlich verbreiten soll. Ich war einmal bei einer Lesung von ihr und es hat mich angekotzt. Wie sie sich hat feiern lassen. Wie sie huldvoll die Standing Ovations bei ihrem Einzug entgegen genommen hat. Mit welchem selbstzufriedenen Gesichtsausdruck sie am Podium stand. Das hat mit der christlichen Botschaft, die sie als evangelische Theologin vertreten sollte, absolut nichts mehr zu tun. Das ist einfach eine ekelhafte Form der Selbstinszenierung, die nur dem persönlichen Ego dient. Sie selbst versucht sich, als moralische Instanz zu installieren und ihre Meinung als moralisch verbindlich hinzustellen, obwohl sie sich selbst nicht daran hält.

Das sah man damals an ihrer Trunkenheitsfahrt. Die werfe ich ihr übrigens nicht vor. Das kann mal passieren, wie man hier sehen kann. Wenigstens hat sie niemanden tot gefahren, wie Otto Wiesheu, der nach seinem Unfall sogar Verkehrsminister wurde. Aber das ist eine andere Geschichte.

Zurück zu Frau Käßmann. Was ich ihr allerdings vorwerfe ist, dass die große Bescheidenheitspredigerin Käßmann diesen Verstoß im fetten VW Phaeton begangen hat. Wie passt das mit dem Demutsgeschwafel zusammen, das sie immer vom Stapel lässt? So ungern ich das tue, da muss ich mal die Katholen loben. Ratzinger hat als Kardinal einen VW Golf gefahren und der hiesige Weihbischof fährt VW Polo. Wasser predigen und Wein trinken. Es ist zum in die Rabatten speien.

Natürlich wird mir jetzt sicher wieder vorgeworfen, dass ich so hart mit der Käßmann ins Gericht gehe, weil sie eine Frau ist. Das stimmt aber absolut nicht. Männer wie Anselm Grün oder Notker Wolf werfe ich das Selbe vor und kann sie sogar noch weniger leiden als Käßmann.

Also, liebe Spaßkasse, ladet Frau Käßmann ein, wann ihr wollt, aber verschont mich mit diesem moralinsaurem Menschen.

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